Verfasst von: anjaregn | November 5, 2011

01/11/11 Loch & Ben Lomond

Es wird tatsächlich mal wieder Zeit, dass ich einen Blogeintrag verfasse. Dachte nicht, dass der Letzt schon wieder so lange her ist Oo

Gut 🙂

Am 29. Oct (Samstag und alle total auf Halloween eingeschossen) hat mich irgendwie die Reiselust gepackt und somit wollte ich etwas planen, dass einfach weiter weg von Aberdeen liegt. Dadurch bin ich auf den Loch Lomond gekommen und weil es von Runrig eine sehr schön vertonte Fassung des Volksliedes gibt 😉 Der See und der dazugehörige Munro („Munro“ deswegen, weil Ben Lomond über 3000 Feet hoch ist, und Sir Hugh Munro alle 3000er in Schottland bestiegen und aufgezeichent hat; Ben Lochmond ist der südlichste) liegen in der Nähe von Glasgow im Trossachs National Park. Es ist wunderschön dort, wirklich. Kann nur jedem empfehlen, mal an den Loch Lomond zu fahren! Oder überhaupt nach Schottland 😉

Um allerdings in die Nähe von Glasgow zu kommen, dauert es von Aberden aus mit dem Auto 3:00 h, dementsprechend bin ich am Dienstag schon um 4.oo am aufgestanden, um rechtzeitg losfahren zu können 🙂 Ohne Stress und ohne Hektik bin ich tatsächlich um 5.o5 am aufgebrochen und hatte sogar Zeit, mir Brote zu schmieren und vernünftig einzupacken 😉 Man kann sich vorstellen, dass es noch Nacht war, aber so eine totale Finsternis wie hier, hab ich noch nie erlebt. In der Stadt ist es hell, ja. Wie bei uns auch. Aber als ich auf die Schnellstraße kam war es einfach nur mehr Dunkel! Auch außerhalb der Straße kein Licht, nichts: keine Sterne, keine Straßenlaternen, nur auf der gegenüberliegenden Fahrbahn kamen immer wieder Autos. Auf meiner allerdings nicht. Das ist schon unvorstellbar, da das in Deutschland gar nicht möglich ist. Künstliches Licht ist zu Hause überall.

Um 8.20 Uhr bin ich dann an meinem Ziel angekommen (allerdings hab ich ein bisschen länger gebraucht, weil ich immer mal wieder angehalten hab, als die Sonne aufgegangen war): Rowardennan Lodge liegt am östlichen Ufer des Sees ganz am Ende der Straße. Super schön dort und es besteht gleich die Möglichkeit vom Parkplatz aus den Aufstieg auf den Ben Lomond zu wagen.

Der Aufstieg hat knapp 3 Stunden gedauert und war zu 90% wirklich sehr gut gehbar. Das letzte Stück vor dem Gipfel war jedoch mehr Kletterei und ein bestimmter Weg war nicht mehr so genau zu erkennen. Jedoch hat mich das nicht abschrecken können und ich hab es tatsächlich zum Peak geschafft 🙂 Der Abstieg hat mich den Bergrücken hinuntergeführt, aber immer mit einen wunderschönen Aussicht! Es hat sich richtig, richtig gelohnt!

Und hier noch ein paar Bilder von meinem Ausflug

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Der Song ist so wundervoll, er drückt irgendwie so viel Sehnsucht aus, mag den total gern. Die Bilder des Videos geben nochmal einen schönen Eindruck von Albá!

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